Hygienemaßnahmen und Regeln für Gottesdienste

Alle unsere Gottesdienste werden zugangsbeschränkt gefeiert. Sie müssen sich vorher – ausschließlich telefonisch – unter Angabe von Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer/Email in einem der Pfarrbüros anmelden. Eine Anmeldung ist jeweils bis freitags, 12.00 Uhr möglich.

Das Pfarrbüro St. Ursula erreichen Sie: Mo, Di, Mi und Fr von 10.00-12.00 Uhr, sowie Do von 15.00-17.00 Uhr unter 0421 – 21 45 92
Das Pfarrbüro St. Georg erreichen Sie: Mo, Di, Do und Fr von 10.00-12.00 Uhr, sowie Mi von 15.00-17.00 Uhr unter 0421 – 23 60 28

Personen, bei denen offensichtlich eine akute Atemwegserkrankung und/oder grippeähnliche Symptome vorliegen, werden nicht zu den Gottesdiensten zugelassen.
Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist notwendig.
Bitte folgen Sie vor Ort den Anweisungen der Ordner*innen.

Der Bischof weist darauf hin, dass es in der derzeitigen Situation für Katholiken keine Verpflichtung zum Besuch von Gottesdiensten im Sinne der Sonntagspflicht gibt. Als Alternative empfiehlt der Bischof die Nutzung medialer Gottesdienstangebote und das persönliche Gebet.

Technische Hinweise zu Videokonferenzen

Viele unserer Veranstaltungen, Gottesdienste und Sitzungen, finden jetzt im Netz statt, als Stream oder als Videokonferenz.
Nicht allen sind diese Mittel so vertraut, deshalb hier eine kleine Handreichung. 🙂

Streams sind Veranstaltungen, bei denen primär zugehört wird. Streams sind eine live-Veranstaltung. Eine Beteiligung ist immer im Chatfenster möglich, das ist ein Spalte am rechten Rand des Browserfenster, in die man Texte tippen kann, die dann alle, die den Stream verfolgen, auch sehen können.
St. Katharina streamt auf twitch.tv/cathsocmedia

Videokonferenzen sind Veranstaltungen, bei denen sich die Teilnehmer*innen aktiv beteiligen können, auch sie sind eine live-Veranstaltung. Dazu braucht das Endgerät, das ihr dazu nutzt (Desktop, Laptop, Tablet, Smatphone), ein Mikro (und evtl. eine Kamera).
Wenn man daran teilnimmt, sollte man möglichst im WLAN eingeloggt sein oder (bei mobilen Endgeräten) über einen Tarif mit ordentlich Datenvolumen verfügen. Wenn eure Internetleitung eher schwach ist, hilft es, die eigene Kamera auszuschalten (s.u.).
St. Katharina nutzt für Videokonferenzen das Programm Zoom. Dabei hat jede Veranstaltung eine eigene Internetadresse (URL). Einfach bei der Veranstaltungsankündigung auf den Link klicken, dann landet man automatisch an der richtigen Stelle.
Zoom funktioniert im Browser, aber viel bequemer ist es mit der App (bzw. dem Programm), die es für alle Endgeräte gibt. Sie kann hier heruntergeladen werden: https://zoom.us/download#client_4meeting
Es ist sinnvoll, sie installiert zu haben, bevor man eine Videokonferenz besucht.

Netiquette bei Videokonferenzen
Videokonferenzen unterliegen ein paar technischen Besonderheiten (verzögerte Übertragung), die u.a. damit zu tun haben, dass nicht alle Menschen schnelle Internetleitungen haben.
Deshalb ist es wichtig, gerade wenn wir online miteinander beten wollen oder uns besprechen, ein paar Dinge zu beachten:

  • das eigene Mikro bleibt erstmal ausgeschaltet, es sei denn, ich möchte etwas sagen (bei großen Gruppen warte ich, bis der/die Moderatorin mir das Wort erteilt).
    Das eigene Mikro bleibt auch ausgeschaltet, wenn wir gemeinsamen singen oder Texte sprechen (das ist schade, aber es geht nicht anders, weil das Programm sonst nicht weiß, welchen Ton es übertragen soll und dann chaotisch zwischen der einzelnen Sprecher*innen hin- und herhüpft). Wenn wir mit verteilten Rollen beten, hat immer nur der/die Sprecher*in ihr Mikro an.

Und so geht’s:

stummschalten

Unten links im Browser oder Programmfenster seht ihr diese Schaltfläche. Er bedeutet: euer Mikro ist angeschaltet. Um es auszuschalten, bitte einmal auf diese Schaltfläche klicken (bei Mobilgeräten: tippen)

Audio starten

So sieht die Schaltfläche aus, wenn euer Mikro ausgeschaltet ist. Zum Sprechen: einmal draufklicken (tippen) und euer Mikro ist aktiv.

video abbrechen

Genauso funktioniert es für die Kamera. Wenn ihr diese Schaltfläche seht, ist eure Kamera aktiv. Wenn ihr draufklickt (bzw. tippt), wird sie ausgeschaltet.

Video starten

Sieht die Schaltfläche so aus, ist eure Kamera ausgeschaltet. Ein Klick oder Tipp darauf schaltet die Kamera an.

  • Anmerkungen gehören in den Chat
    Vor allem, wenn wir gemeinsam online Gottesdienst feiern, ist es hilfreich, Anmerkungen in das Chatfenster zu tippen und nicht direkt ins Mikro zu sprechen

Und so geht’s:

chat

Unten, relativ weit rechts in der Menüleiste seht ihr diese Schaltfläche. Ein Klick (oder Tipp) darauf blendet rechts eine neue Spalte ein, das Chatfenster. Dort erscheinen alle Texte, die die Teilnehmer*innen eintippen.

chatfenster

Am unteren Rand des Chatfensters könnt ihr eure Texte eintippen. Mit der Enter-Taste schickt ihr diese ab und sie erscheinen oben drüber im Chatfenster, damit alle sie lesen können.

Für alle Fragen:
Ruft mich an, schickt mir eine Email oder kontaktiert mich über die gängigen Messenger…

Elaine Rudolphi
0151 / 229 86 388
e.rudolphi@st-katharina-bremen.de
Skype: Elaine Rudolphi

wieder in Deutschland

Am 8. August sind wir in Quito losgeflogen und gestern nachmittag wieder alle gut in Deutschland angekommen.

Danke an alle, die uns auf verschiedene Weise unterstützt haben.

 

Fotos der letzten Tage

im Zentrum von Quito mit Cynthia, Ex-Chefin der Jugendbewegung CEFA

die beiden Schlüsselanhänger von Nikol

Gruppenfoto in Salinas de Guaranda

Käserei in Salinas de Guaranda

an einem Wasserfall mit Schwimmbecken in Cayambe

der Chimborazo ohne Wolken

Käse aus Salinas de Guaranda

Schokoladenmanufaktur in Salinas de Guaranda

Wollefabrik in Salinas de Guaranda

Dorfplatz in Salinas

am Wasserfall Pailon del Diablo in Baños

Ritual mit Früchten am Wasserfall in Cayambe

Vorbereitung für Canopying in Baños

am See Yaguarcocha

der Berg Fuya Fuya, den wir hochgestiegen sind

in der Gemeinschaft in Santa Barbara beim indigenen Ritual mit Clara

Aufstieg auf den Fuya Fuya

mit Cynthia in Cuicocha

bei der indigenen Hebamme

am Cuicocha

in der indigenen Hebammenstation

der See Mojanda unterhalb des Fuya Fuya in der Provinz Imbabura

Aufstieg vom Wasserfall, wo wir den indigenen Shamanen getroffen haben

Clara beim Ritual

Aufstieg auf den Fuya Fuya

auf dem Cuicocha

in der Hebammenstation

in Pucahuaico, ein Ausschnitt aus dem Gemälde des Friedensnobelpreisträgers Adolfo Perez Esquivel mit der Kirche von Pucahuaico

in der Kirche sind die Fenster indigene Märtyrer und Kämpfer für die Freiheit und die Befreiung der Natur und der Indigenen. Hier ist Atahualpa zu sehen.

mit der Jugendgruppe in Pucahuaico, Hamed berichtet von seinem Lebensalltag

Dolores Cauguanco und Jumandi

Daquilema

in der Küche von Pucahuaico

in der Kirche von Pucahuaico; Christus mit Poncho und der Tabernakel als Choza, als traditionelle Wohnort der Indigenen

Gruppenfoto in Pucahuaico mit Monseñor Leonidas Proaño. Auf dem Gemälde steht Die Gefahren des Kampfes teilen, um in Gerechtigkeit und Freiheit zu leben …

die Kirche in Pucahuaico wurde nach den Vorstellungen von Monseñor Leonidas Proaño gebaut; es sollte eine klare Aussicht geben auf den Taita Imbabura

in der Küche von Pucahuaico

Clara stellt in der Jugendgruppe ihr Leben vor, rechts Surimana von der Fundacion Pueblo Indio del Ecuador

Joaquin Andrade

Blick auf das Grab von Monseñor Leonidas Proaño

Pamela berichtet von ihrem Leben

Manuela Leon

Kirche und Innenhof in Pucahuaico

wir feiern gemeinsam Gottesdienst in Pucahuaico mit Fabian Vasquez; eine andere Erfahrung von Kirche im Bewusstsein der indigenen Kämpfe, im Bewusstsein einer anderen als der sonst in Ecuador üblichen Kirche, einer möglichen und realen Kirche wie die die Leonidas Proaño, Prophet der lateinamerikanischen Kirche, sie mit den Menschen zusammen gelebt und gestaltet hat

Blick auf das Gemälde von Adolfo Perez Esquivel in der Kirche von Pucahuaico

Ruminahui und Manuela Leon

Gruppenfoto mit der Kirche von Pucahuaico

Gruppenfoto mit der Jugendgruppe und zwei Cefistas

 

Monseñor Leonidas Proaño

die Chakana, die eine große Bedeutung für die indigenen Völker hat mit dem Zitat von Tupac Amaru bevor er von den Spaniern ermordet wurde: Ich werde wiederkommen und ich werde Millionen sein

Luis berichtet von seinem Leben

in der Küche von Pucahuaico

Ab in den Norden

Am 31.07. fuhren wir entspannt los in den Norden. Unser Ziel war die Stadt Otavalo. Ausruhen war nicht angesagt, direkt nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, sind wir nach Ibarra gefahren und haben dort ein wahnsinnig leckeres Eis gegessen. Der Ein oder Andere hat noch ein zweites Mal nachbestellt. Von dort aus ging es direkt weiter nach Yaguarcocha. An dem so genannten Blutsee trafen wir zwei Freunde von Florian. Nikol hatte für jeden zwei selbst gemachte Schlüsselanhänger dabei, einen Granaderos de Tarqui (Soldat der Befreiungsarmee von Bolivar und Sucre gegen die Spanier) und einen Condor (das Wappentier der Anden und Tier des Wappens von Ecuador). Zurück in Otavalo besuchten wir den Kunsthandwerk-Markt, der größte in Ecuador. Wir versuchten uns mal mehr, mal weniger erfolgreich im Handeln. Doch am Ende hatte jeder eine Tüte voller Souvenirs und Mitbringsel. Erschöpft von dem aufregenden Tag gingen wir in einem vegetarischen Restaurant essen und danach ins Bett.

Nach einem leckeren Frühstück im Hostel wurden wir von der Reiseorganisation „Runa Tupari“ abgeholt. Unser erstes Ziel war ein indigener Schamane, der mit Clara ein Reinigungsritual durchführte. Ohne zu wissen was sie erwartet, meldete sie sich freiwillig und wurde daraufhin in einem Wasserfall mit Wasser übergossen, mit Öl und Alkohol angespuckt, mit Tabak angepustet und freute sich danach auf eine Dusche. Gegen Nachmittag besuchten wir eine indigene Hebamme. Sie zeigte uns anhand eines lustigen Schauspiels wie indigene Kinder bei ihr zur Welt gebracht werden. Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Insel Cuicocha, auf der ganz viele Meerschweinchen zuhause sind. Die Insel liegt in einem aktiven Vulkankrater und wir hatten die Möglichkeit sie mit einem Bot zu umfahren. Es war atemberaubend. Am Abend wurden wir zu unseren Gastfamilien nach Tunibamba gebracht. Jeweils zu zweit, oder zu dritt lebten wir zwei Nächte bei sehr netten und warmherzigen Indigenen.

Am nächsten Tag gab es am Morgen typisch indigenes Frühstück. Natürlich alles selbstgemacht und aus dem eigenen Garten. Am Vormittag stand die Wanderung auf den „Fuya Fuya“ an. Dieser ist ca. 4260 Meter hoch. Nach dem anstrengenden Aufstieg folgte das Mittagessen. Am Nachmittag bekamen wir nochmals die Chance unsere Handelskünste auf dem Markt in Otavalo zu beweisen. Wieder zurück bei unseren Gastfamilien, zeigte uns die Gastmutter von Clara und Franziska wie sie den Salat auf ihrem Feld erntet. Wir halfen ihr natürlich ein wenig dabei. Nach dem Abendessen versammelten wir uns alle noch einmal am Gemeindehaus des kleinen Dorfes, wo ein Fest mit Musik und Spielen gefeiert wurde. Es wurde auch viel getanzt.

Danach ein Tag mit etwas weniger Programm. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von unserer Gastfamilie und wurde wieder von der Organisation und nach Otavalo gebracht. Dort gingen wir ein letztes Mal auf den Markt und aßen noch etwas. Dann fuhren wir mit dem Bus nach Pucahuaico. Die letzten zwei Tage im Norden wollten wir bei Nidia Arrobo Rodas von der Fundación pueblo indio del Ecuador verbringen, die wir schon in unserer ersten Woche in Quito besucht hatte. In Pucahuaico ist um das Grab von Leonidas Proaños eine Kapelle und ein Ausbildungszentrum gebaut worden. Nidia begrüßte uns sehr herzlich und zeigte uns unsere Zimmer. Nach einer kleinen Pause zeigte sie uns dann die Kapelle und einen Film über Monseñor Proaño. Wir kochten Nudeln mit Tomatensoße und aßen alle zusammen Abendessen.

Am Sonntag, den 04.08., besuchten uns um die dreißig indigene Jugendliche. Wir lernten uns ein bisschen kennen und tauschten uns über unsere verschiedenen Kulturen und Alltage aus. Nach einem wirklich interessanten Austausch spielten wir ein paar gemeinsame Spiele. Das Mittagessen war kein gewöhnliches. Wir feierten eine Pambamesa. Das bedeutet, dass jeder etwas mitgebracht hat und das unter allen geteilt wurde. Am Nachmittag durften wir Teil eines Gottesdienst sein. Dieser hatte noch eine Besonderheit, denn es wurde eine Taufe zweier indigener Mädchen gefeiert. Im Anschluss gab es Gebäck und Tee.

Über den Wolken

Der Tag begann früh für uns. Wir machten uns auf zum größten Vulkan Ecuadors, dem Cotopaxi.  Bei dem Aufstieg hielt unser Bulli der Atem beraubenden Natur nicht mehr stand und wir stiegen auf den Jeep um. Mit ihm fuhren wir noch ein gutes Stück weiter. Als es auch mit dem Jeep nicht weiterging, machten wir uns auf, um die letzten 300 Meter zu Fuß zu bestreiten. Der anstrengende Aufstieg hatte sich alle Male gelohnt, denn belohnt wurden wir mit einem großartigem Ausblick, einem guten Gefühl und einer leckeren heißen Schokolade.

Nach dem Abstieg fuhren wir mit unserem Bulli in eine indigene Gemeinschaft bei Pujilí. Wir wurden herzlich empfangen und aßen lecker zum Mittag. Die Leiterin des Ausbildungszentrums, in welchem wir auch übernachteten, erzählte uns viel über das Leben einer indigenen Gemeinschaft.

Am nächsten Morgen holte uns ein anderes Mitglied der Gemeinschaft ab, um uns den harten Kampf um das Wasser näher zu bringen. Vor 10 Jahren hatte diese Gemeinschaft kein fließendes Wasser. Da Großgrundbesitzer und transnationale Unternehmen dieses für sich beanspruchten. Ohne Unterstützung der Regierung bauten sie eine Wasserquelle und bauten so über 22 Jahre lang ein Bewässerungssystem auf. Somit wurde der Anbau von Obst und Gemüse möglich gemacht und die Lebensqualität erheblich verbessert.

Nachmittags brachte uns der Bulli in den Touristenort Baños, wo wir in einem gemütlichen Hotel schliefen. Auf Grund verschiedener Umstände konnten wir nicht Puyo. Stattdessen trauten sich einige von uns eine abenteuerlustige Zipplining-Tour durch Klippen und über reißende Flüsse.

Auf der Durchfahrt nach Salinas de Guaranda machten wir mittags halt bei einem Straßenfest in Atocha, Ambato und beobachten am Ziel einen wunderschönen Sonnenuntergang.

In Salinas begann unsere Tour mit einem Frühstück mit lokalen Köstlichkeiten. Danach führte uns unser Tourguide durch den Ort und berichtete von dem drastischen Wandel, den das Dorf in den letzten 40 Jahren erlebte. Wir besichtigten eine Käserei, eine Wollfabrik und eine Schokoladenmanufaktur. Uns beeindruckte welche Auswirkungen Pater Antonio auf das Dorf hatte, welches vor 50 Jahren nur aus Lehmhütten (chozas) bestand. Er half der Gemeinschaft eine eigenständige wirtschaftliche Struktur aufzubauen und aufrecht zu erhalten, die nach dem Prinzip der solidarischen Ökonomie funktioniert. Zum Abschluss gingen wir noch an einen kleinen Bach und machten uns auf den Weg zurück nach Quito.

Am Dienstag den 30. Juli hielten wir zusammen mit einem Indigenen ein Ritual zum Dank an die Muttererde (Pachamama) ab. Wir badeten unter einem Wasserfall und in einer Quelle. Nach einem schönen Tag in der Natur packten wir wieder unsere Sachen, denn am nächsten Tag geht es wieder auf zu neuen Abenteuern.

im Süden von Ecuador

wir sind in den letzten Tagen viel unterwegs gewesen, ein Bericht folgt, hier schon mal einige Fotos: (in nicht chronologischer Reihenfolge) (Wir waren von Quito aus zunächst im Nationalpark und auf dem Vulkan Cotopaxi – danach in einer indigenen Gemeinschaft auf dem Land bei Pujilí – dann in Baños de Agua Santa – und in Salinas de Guaranda.

Davor waren wir an der Mitte der Welt (Mitad del mundo)

das Monument am Äquator. Die Franzosen, die diesen Mittelpunkt errechnet haben, haben sich verrechnet. Auch wenn dort das Monument steht, ist es nicht der echte Mittelpunkt.

in Baños de Agua Santa (Baños vom heiligen Wasser). Laut der Legende ist dort Maria erschienen und später als Statue in einer Holzkiste auf einem Esel angekommen. Sie hat die Quellen des Ortes gesegnet und die Statue, die angekommen ist, steht heute in der Kathedrale.

die Kathedrale bei Nacht

Gruppenfoto vor dem wolkenbedeckten Cotopaxi vor dem Aufstieg

in Boliche im Nationalpark Cotopaxi am Quishuar, einem für die indigenen heiligen Baum, dem Baum des Lebens. Wenn dieser Baum stirbt, stirbt der ganze Wald.

auf dem Parkplatz kurz vor dem Aufstieg auf den Cotopaxi auf einer Höhe von ca. 4500 Metern.

auf dem Rumicucho, einem Ort eines indigenen Volkes vor den Incas. Es diente verschiedenen Zwecken. Die Incas haben den Ort erobert und als Tempel, Kaserne, Festung und Versammlungsplatz genutzt. Die Festung ist bei der Ankunft der Spanier gefallen.

beim Fußballspiel mit Leuten vor Ort in der indigenen Gemeinschaft bei Pujilí

Gruppenfoto vor einem weiteren Quishuar-Baum. Die Priester haben nach der Eroberung des Landes durch die Spanier diese für die indigenen heiligen Bäume des Lebens zerstört oder versucht religiös umzudeuten. Wir sind vor einem Baum, den es wieder gibt auf dem Grundstück von Porfirio Allauca (rechts im Bild), der in der indigenen Gemeinschaft von San Isidro bei Pujilí seit Jahrzehnten für das Leben und die Würde der Indigenen kämpft. Er hat uns von seinem und dem Kampf seiner Gemeinschaft erzählt und uns die Orte gezeigt (auf einer Höhe von ca. 3800 Metern)

Blick nach unten beim Aufstieg auf den Cotopaxi (auf einer Höhe von ca. 4700 Metern)

Eisessen in einem Laden in Quito mit traditionellen ecuadorianischen Eissorten.

Blick von den Bergen

Ein Teil von dem was Porfirio in der indigenen Gemeinschaft von San Isidro bei Pujilí uns gezeigt hat: der Schatz / die Stätte des Wassers. Die Gemeinschaft hat 22 Jahre gekämpft, damit sie Wasser haben. Vor 10 Jahren haben sie es geschafft gegen die Widerstände der Großgrundbesitzers ein Wasserreservoir zu installieren und heute haben die Häuser, Felder und Tiere des Ortes Wasser.

Blick vom Aussichtspunkt auf das bewölkte Baños

in dem Bulli, mit dem wir die meiste Zeit unterwegs sind

in einem anderen Museum am angeblich echten Mittelpunkt der Erde

Besuch in der Basilika von Quito

Blick vom Cotopaxi aus

Oben angekommen an der ersten Zufluchtshütte auf dem Cotopaxi auf 4863 Metern. Höher ging es für uns an diesem Tag nicht.

In Baños auf dem Weg zum Wasserfall Pailón del Diablo – zusammen mit Sarai aus Ecuador

im Stadtteil Atocha in Ambato, wo es das in Ecuador bedeutende Getränk Colada Morada gibt, das sonst nur an Allerheiligen an den Gräbern auf den Friedhöfen getrunken wird. Der Ursprung des Getränkes ist vor der Eroberung durch die Spanier

In Salinas de Guaranda mit Blick auf die Salzminen, in denen die Menschen jahrhundertelang durch die Spanier, Großgrundbesitzer und die katholische Kirche ausgebeutet wurden. Bevor mit Padre Antonio Polo ab 1970 es zu einer Veränderung im Dorf kam, starb die Hälfte der neugeborenen Kinder im Ort. Heute ist es durch die Arbeit und den Kampf der Gemeinschaft und der einzelnen Menschen im Ort ein Beispiel der economia popular y solidaria, also der solidarischen Ökonomie. Das ganze Dorf arbeitet zusammen und alle sind Genossenschafter der vielen kleinen Fabriken, die die Menschen gemeinsam aufgebaut haben (Käserei, Wollefabrik, Fußbälleproduktion, Würstchenproduktion, Schokoladenproduktion etc.)

Dorfplatz in Salinas de Guaranda

ein kleines Dorf auf dem Weg nach Salinas de Guaranda

am Museum „Templo del Sol“

Blick von der Basilika in Quito auf die Stadt

im Haus der Ausbildung in der indigenen Gemeinschaft in Pujilí

der erste Teil des Aufstiegs auf den Cotopaxi mit dem Auto

die Basilika in Quito

ein Gemälde von Antonio Perez Esquivel über das Wirken der lateinamerikanischen Kirche und die Arbeit von Bischof Leonidas Proaño. Wir haben uns in Quito mit Nidia Arroba getroffen, die mit ihm zusammen gearbeitet hat. Sein Nachfolger hat nach seinem Tod schon einige der Werke von  Proaño zerstört, der jetzige Bischof hat dieses Gemälde, das an die Arbeit von vielen Menschen in Lateinamerika erinnert, aus der Kirche genommen und verschwinden lassen. Erst nach einem internationalen Protest hängt es wieder in der Kirche, wenn auch in einer Seitenkapelle und nicht wie von Perez Esquivel und Leonidas Proaño gedacht im Hauptschiff der Kirche.

auf der Zugfahrt am Bahnhof Machala

ein kleiner See oberhalb des Dorfes Salinas de Guaranda

 

am Wasserfall Pailon del Diablo in Baños

der sonst oft wolkenbedeckte Chimborazo hat sich von uns sehen lassen

Gruppenfoto am See vor dem Aufstieg auf den Cotopaxi

Die 10 Regeln für eine Agrar- und Lebensrevolution der indigenen Organisation, von der die Gemeinschaft von Pujilí, in der wir zu Gast waren, Teil ist.

1.Die Erde, das Wasser, die Samen, die Kultur, die Landschaft und die Biodiversität lieben und bewahren.

2.Immer unser Wissen über den Kampf, die Organisation, die Natur und die Agrikultur perfektionieren.

3.Agroökologische Produkte produzieren, um den Hunger zu beseitigen und die Nahrungsmittelsouveränität zu fördern. Den Einsatz von Monokulturen und Chemikalen vermeiden.

4.Den Berg, die Wälder bewahren und unsere Gebiete wiederaufforsten.

5.Die Geburtsorte des Wasser schützen; die Flüsse, Seen und Wasserfälle. Gegen die Privatisierung des Wassers kämpfen.

6.Die Gemeinschaft verschönern; das Gelände, die Plätze und Zentren durch das Pflanzen von Blumen, medizinischen Kräutern, Gemüse und Bäumen.

7.Mit dem Müll richtig umgehen und alle Arten von Kontamination und Agresion gegen die Umwelt bekämpfen.

8.Die Solidarität, Reziprozität, Gemeinschaftssinn und den Sozialismus praktizieren. Und jede Art von Ungerechtigkeit, Agresion und Ausbeutung bekämpfen.

9.Gegen den Kapitalismus kämpfen, damit alle haben können Land, Brot, ein Zuhause, Gesundheit, Bildung und Freiheit.

10.Die Gemeinschaft der Menschen (del sector popular) stärken, um eine interkulturelle, gerechte und solidarische Welt hervorzubringen.

in Ecuador

Die Zeit in Ecuador vergeht wie im Flug. Heute ist bereits der Abend des sechsten Tages und die Eindrücke werden mehr und mehr. Immer besser lernen wir das Land und die Bevölkerung kennen, bestehen das ein oder andere Abenteuer und probieren die leckersten Dinge.

Aber beginnen wir von vorne. Am vierten Tag unserer Reise sind wir mit dem Tren Ecuador zum Vulkan Cotopaxi gefahren. Eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Fahrt. Die Zugstrecke zum Vulkan führt durch idyllische Landschaften, vorbei an Bergen und Schluchten und bietet die Gelegenheit die einzigartige Pflanzenwelt zu bestaunen. Im Kontrast dazu steht der Beginn der Fahrt, der durch den Süden Quitos sowie dessen Vororte führt. Viele der dort lebenden Menschen begleiten diesen Teil der Strecke, fotografieren den Zug und die damit Reisenden, winken ihnen zu. Für uns löste dies durchaus komische Gefühle aus, da nur wohlhabende Menschen sich die Fahrt mit dem Tren Ecuador leisten können. Der Anblick der baufälligen Häuser, der auf den Straßen spielenden Kinder, der unzähligen Straßenhunde, macht einem auf ungeschönte Art und Weise bewusst, wie groß die Spanne zwischen reich und arm in Ecuador ist.

Im Nationalpark Cotopaxi angelangt, ging es dann für uns zu einer kleinen Wanderung durch die wilde Natur. Dort lernten wir unter anderem den sogenannten Lebensbaum „Quishuar“ kennen. Dieser trotzt bereits seit 300 Jahren Wind und Wetter und bietet immer wieder Kolibris ein zu Hause. Unser Tourguide berichtete viel Wissenswertes über die dortige Flora und Fauna. Zuletzt durften wir noch die im Nationalpark lebenden Alpakas und Lamas besuchen, die unsere Versuche ihnen nahe zu kommen vehement zu verhindern wussten. Nach einer kurzen Essenspause, fuhren wir dann zurück nach Quito.

Am fünften Tag unseres Aufenthaltes ging es für die meisten von uns hoch hinaus: auf das Dach der Basilika Quitos. Von dort oben hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge. Der Aufstieg war durchaus abenteuerlich, gibt es doch in Ecuador wenige bis keine Sicherheitsbestimmungen bzw. einen TÜV, vergleichbar mit dem in Deutschland.

Nachdem alle wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten, besuchten wir Nidia Arrobo Rodas, die einiges über ihre Organisation sowie Mons. Proaño zu berichten hatte. Proaño hat sich bis zu seinem Tod 1988 für die indigene Bevölkerung Ecuadors eingesetzt. Sein Wirken wird bis heute von einigen Kritikern aus Politik und Kirche nicht anerkannt, sogar verleumdet und verraten.

Heute begann der Tag mit einer Führung durch das Wachsfigurenmuseum Quitos. Dort lernten wir anhand von mit Wachsfiguren nachgestellten Schaubildern, die Geschichte der Befreiung Ecuadors kennen. Und das in dem Gebäude, in dem sich die historischen Gegebenheiten ereigneten. Nur knapp konnten auch wir dem dortigen Kerker entrinnen, in dem wir die Fragen des Tourguides zur Historie gekonnt zu beantworten wussten 😊. Es lässt sich festhalten, dass die Geschichte der Befreiung Ecuadors durch Tod und Blutvergießen geprägt ist und noch heute im Bewusstsein der Bevölkerung Quitos sehr präsent.

Zum Abschluss des Tages waren wir bei einer ecuadorianischen Familie zu Gast, die uns liebevoll willkommen hieß und uns mit heimischer Küche verköstigte. Als Gastgeschenke gab es Süßigkeiten aus Deutschland, die jedes Mal eine regelrechte Euphorie hervorrufen, was sehr schön mit anzusehen ist.

Ab Donnerstag begeben wir uns dann in ein weiteres Abenteuer, da wir Quito verlassen und das Umland erkunden werden.

Angekommen in Ecuador

Wir haben uns als Gruppe lange auf die Fahrt nach Ecuador vorbereitet. Am Donnerstag morgen sind wir früh vom Flughafen Bremen aus gestartet und in ecuadorianischer Ortszeit am selben Tag nachmittags gut angekommen.

Die ersten zwei Tage liegen hinter uns. Wir waren vor allem in der Altstadt Quitos unterwegs, haben viele Kirchen gesehen, sind auf die Kuppeln von Santo Domingo hochgestiegen, haben von ecuadorianischer Geschichte erfahren; mit einer Stadtführerin und mit Marcelo, haben Bernhard Brinkmann, seinen Bruder und einen Freund getroffen, haben uns mit dem Jesuiten Aurelio Vera Vera SJ getroffen, waren auf dem Hausberg Quitos, dem Panecillo, wo die Marienstatue steht, haben einige ecuadorianische Getränke und Essen getrunken und gegessen, haben mit dem Quito Tour Bus Hop on Hop off etwas von Quito gesehen. Gestern und heute hat uns Cynthia, die ehemalige Leiterin der Jugendbewegung CEFA (Campamentos Ecuatorianos Fe y Alegría – ecuadorianische Zeltlager der Organisation Fe y Alegría) begleitet.

Es geht viel auf und ab durch die Berge Quitos und die Höhe ist für die meisten von uns spürbar (wir sind auf 2800 Metern). Morgen gehts mit dem Zug zum Nationalpark Cotopaxi.

am Flughafen Bremen

bei der Stadtführung, in einem Innenhof und auf der Kirche San Francisco mit der ecuadorianischen Flagge –  que viva el Ecuador!

im Hop on – Hop off Quito Bus

der Blick auf Quito vom Panecillo aus

als Abschluss der Stadtführung gab es Eis aus traditionellen ecuadorianischen Spezialitäten

auf den Kuppeln von Santo Domingo

Nach Ecuador

Ecuador Landkarte

Im Juli und August findet die Ecuador-Fahrt statt, die Jugendliche und junge Erwachsene über einen längeren Zeitraum geplant haben. 10 Personen werden mitfahren.

Die Fahrt hat v.a. folgende Inhalte und Ziele:

– Kennenlernen der Kultur, Geschichte und dem aktuellen Leben in Ecuador, auf dem Land und in Städten
– Begegnung mit indigenen Jugendlichen und Jugendlichen der Hauptstadt Quito
– Begegnung mit der indigenen Weltsicht, der Kulturen, der Geschichte und dem aktuellen Leben der indigenen Gemeinschaften
– Kirchliche und soziale Projekte
– Kennenlernen Ecuadors
– Begegnung mit den Menschen und dem Leben der Menschen
– Begegnung mit dem kirchlichen Leben in Ecuador

Wie das vor Ort aussieht und was die Gruppe erlebt, davon berichten die Jugendlichen ist ab Mitte/Ende Juli in diesem Blog.