#marienmonatmai

Marienmonat Mai

Mitmachen!

Unser Bistum plant für Mai eine Instagram-Aktion mit dem Hashtag #marienmonatmai. Jeden Tag soll es dann auf dem Bistumsaccount ein schönes Marienbild geben – klassische Statuen, aber natürlich gerne auch um die Ecke gedacht (Grafitti, Marienkäfer, Winke-Maria, …) Wir würden uns freuen, wenn ihr mitmacht! Alle Bilder mit #marienmonatmai laufen auch automatisch auf der Internetseite des Bistums ein.

Unsere eigenen Maiandachten

finden statt am:

  • 22. Mai 2018 // 19.00 Uhr // St. Georg (Kirche)
  • 29. Mai 2018 // 19.00 Uhr // St. Ursula (Kirche)

Wir ehren die Gottesmutter mit Abschnitten des Hymnos Akathistos (nicht-sitzend)

Das Stehen ist eine österliche Haltung: aus Sünde und Tod befreit sind wir nicht mehr Sklaven, sondern Söhne und Töchter Gottes und stehen vertrauensvoll als freie Menschen vor Ihm. Für die ersten christlichen Generationen schien es so bedeutend zu sein, wie Auferstandene zu beten (das Griechische verwendet oft das Verb „sich erheben“ oder „sich aufrichten“, um über die Auferstehung zu sprechen), dass es am Sonntag und in der Osterzeit verboten war, sich hinzuknien (vgl. Justin, Apologien 1,65,5; Tertullian, Über das Gebet 23; Basilius, Abhandlung über den Heiligen Geist 27). Das Stehen hat auch eine eschatologische Bedeutung: es ist die Haltung derer, die die Wiederkunft Christi erwarten, bei der sie sich „ erhobenen Hauptes“ (vgl. Lk 21,28) vor dem Menschensohn zeigen werden.

Der Hymnos Akathistos, eigentlich Akathistos an die allerheiligste Gottesgebärerin und immerwährende Jungfrau Maria (griech. O Ακάθιστος ύμνος) ist ein altkirchliches Marienlob aus Konstantinopel und gilt weltweit als älteste und auch schönste Mariendichtung. Das Attribut a-káthistos bedeutet „nicht im Sitzen“ zu singen und betont das Hervorragende dieses Hymnus im Gegensatz zu anderen, gewöhnlich im Sitzen gesungenen Hymnen. Der erste und zweite Teil des Akathistos (Stasis 1-2) orientiert sich weitgehend am Lukas-Evangelium und setzt mit einer Fülle von Anrufungen der Muttergottes den englischen Gruß des Erzengels Gabriels fort. Der dritte und vierte Teil des Akathistos (Stasis 3-4) meditiert über das neue Schöpfungswunder der Menschwerdung aus Maria und über die Wirkungen dieses Werkes durch die Zeiten.

Der Hymnos Akathistos besteht aus dem Prooimion (Einleitung) und 24 Oikoi („Häuser“, Stanzen, Strophen). Diese 24 Oikoi stehen bei der Originalfassung auf Griechisch im alphabetischen Akrostichon, das heißt, jeder Anfangsbuchstabe eines Oikos entspricht einem Buchstaben des griechischen Alphabets.