Freitag nach dem 4. Fastensonntag

Haus

Es geht uns wie auch allen anderen Bloggern: die Zeit ist schon vorüber …
Einmal noch. Was ist erwähnenswert? In Erinnerung ist der ökumenische Gottesdienst zur Aussöhnung der Konfessionen am vergangenen Freitag im St.-Petri-Dom. In der Presse ist zu lesen, dass sich die evangelische und katholische Kirche in Bremen zu mehr Zusammenarbeit verpflichtet haben. Und wie wird es in der Praxis nach einem Jahr aussehen, wenn die feierlichen Erinnerungen an die Ereignisse vor 500 Jahren verblassen? – Einprägsam war auch die weitere Beschäftigung mit dem Johannes-Evangelium, bes. Kapitel 8. Hilfreich war uns Anselm Grün in seinem Büchlein „Schwierige Bibelstellen spirituell erschlossen“ aus dem Herder Verlag. Er schreibt u.a.: „Es geht nicht um die Ablehnung der Juden … Es geht in diesen Streitgesprächen um die Gespräche zwischen Jesus und uns Lesern und Leserinnen. Die Argumente der Juden sind unsere Zweifel. … Die Grundfrage des Johannesevangeliums ist: Kann ich daran glauben, dass mir in diesem Menschen Jesus, von dem ich die Herkunft weiß, der in seiner menschlichen Geschichte begrenzt ist, Gott selbst begegnet? Und kann ich daran glauben, dass dieser Jesus mich in die Wahrheit einführen möchte, dass er mir – der ich voller Fehler bin – göttliches Leben schenken kann?“ – Und so „nebenbei“ hat sich auch während dieser Zeit mancher Verzicht durchgehalten und damit wären wir bei Fazit: es war eine gute Idee, dieses Fastenbloggen. Ohne diese Selbstverpflichtung wäre manches nicht gelaufen, wie es gelaufen ist. Es war eine Bereicherung und dafür sei auch „Danke“ gesagt.

Freuen wir uns auf Ostern!

Auferstehung