Mittwoch nach dem 4. Fastensonntag

Mandala

In gute Gewohnheit kommen – trotzdem!

Diese zurückliegende Fastenwoche hatte extrem viele mich bereichernde Arbeitsstunden. Das bedeutete aber auch, dass der „kleine“ Rest nebenher geschehen musste.
Zum „kleinen“ Rest gehörte es für mich, noch ein wenig früher aufzustehen, damit mir ein ruhiger Start in den Tag gelang. Dazu gehörte auch, Haushalts- und Hundebetreuung an andere abzugeben. Der bewusste Abschluss meines Tages bedeutete ebenfalls eine Herausforderung. Letztendlich war es für mich eine gute Erfahrung meiner Grenzen, geht es doch vielen Menschen im Alltag eben genau so, dass die „Pflicht wenig Zeit lässt für die Kür“.
Dann gab es einen Sonntag zur Erholung und zum intensiven Austausch mit zwei Töchtern, die von Reisen zurückkehrten. Am Montag habe ich mich selbst beschenkt: Am Vormittag habe ich den Garten wieder mit seinen diversen Möbeln bestückt und am Nachmittag habe ich mit einer meiner Töchter die erste Radtour des Jahres unternommen. Dabei gab es natürlich eine gemütliche Rast und es gab Zeit für intensive Gespräche.
Ich frage mich, was die Erkenntnis der Woche für mich war und überlege, meinen Vorsatz in ein „Geschenk“ für mich zu packen, welches mich im Alltag erinnert und welches ich aus der Fastenzeit mit in den Rest des Jahres nehmen kann. Diesen Gedanken werde ich in der kommenden Woche noch weiterentwickeln.

Carmen Christ