Freitag nach dem 3. Fastensonntag

Haus

Und schon wieder ist der Tag da, an dem „man“ berichten soll/will.

Die obligatorische Lesung des Tagesevangeliums am Morgen fand zwar statt; aber es war keine „normale“ Woche. Der mehrtägige Besuch der Schwiegertochter hat z.T. den gewohnten und normalen Alltag verändert. Die Planungen für einen am Montag vorgesehenen Theaterbesuch mit 166 interessierten Theaterfreunden in Bremerhaven erforderten Aufmerksamkeit und Zeit; die Vorbereitung einer Kreuzwegandacht beschäftigte uns wiederholt: welche Texte sollen aus den verschiedenen Angeboten ausgesucht werden und wie sind sie dann einzubringen, welche Lieder passen, wie lange darf die Andacht dauern; denn anschließend übt die Schola. Die Überlegungen waren nicht vergeblich; es waren 11 Personen da. Eine erfreuliche Erfahrung im Vergleich zu den letzten Jahren. Das wirkt sich stimulierend auf die Vorbereitungen für die nächste Kreuzwegandacht aus. –
Und wo war der Gedanke an die Gestaltung der Fastenzeit? Er hielt sich „sehr in Grenzen“! Neu war der Versuch, das technische Spielzeug eines Tablets unberührt zu lassen. Das hat einigermaßen geklappt.
Ein Aufsatz über „Gute Vorsätze“ war und ist nicht uninteressant und war auch hilfreich. Darum hier Auszüge daraus: „Die guten Vorsätze sind schon ein Paar Wochen alt… Es ist meistens nicht sehr originell, was man sich vornimmt: Gesünder leben, viel Bewegung, weniger essen, sich mehr Zeit nehmen für dies oder das. Aber sich daran halten ist doch schwieriger, als man dachte. … Warum das so ist, ist mir neulich beim Vortrag einer Verhaltenstherapeutin wieder klar geworden. Sie erklärte, was es so schwierig macht, eingespielte Verhaltensmuster aufzugeben: Essgewohnheiten zum Beispiel sind, wie Radfahren oder Schwimmen, implizites Wissen. Dieses Wissen hat man sich durch Nachahmen und Üben … angeeignet. Das zu ändern ist schwer, denn das kann man nicht nur durch den Willen, sondern vor allem durch das Üben. Es hilft nicht, sich bei den Veränderungsbemühungen selbst herunterzumachen, weil es nicht sofort klappt. Sondern indem man freundlich mit sich ist und sich zugesteht, dass man sich eine große Aufgabe vorgenommen hat. … Üben hilft. Und ein langer Atem. Den wünsche ich mir.“ Wünschen wir Fastenblogger – mit langem Atem! Zumindest bis zum Ende der Fastenzeit.

Ein Bild dazu: http://www.pfarre-semmering.at/Bilder/Simon.jpg