Mittwoch nach dem 3. Fastensonntag

Mandala

Die gerade vergangene Fastenwoche bot mir wieder vielseitige Erfahrungen.
Teilweise war mein Elan wohl nicht so überzeugend und mitreißend, da habe ich zu spüren bekommen, wie viel Kraft es mich kostet, andere einfach nur verstehen zu wollen und Geduld zu üben. Dann wiederum durfte ich mich über Anteilnahme an meinen Gedanken freuen. Außerdem war ich voller Bewunderung für unsere Gemeindepraktikantin. Ich finde es so beflügelnd, wenn Menschen voller Leben, Lust, guter Laune und „einer Hand voll Glaubenszeugnis“ eine Arbeit bereichern. Danke dafür!
Ein geschenkter freier Tag für meinen Sohn (14) brachte uns Zeit für einen Ausflug. Ein paar Stunden, in denen wir angenehmes mit nützlichem verbinden konnten. Und da war es wieder, die ausgelassenen Worte eines Teenagers und das Schweigen, das sagt: nun lass mich mal, ich weiß noch nicht, wer ich bin. Wie gut, dass wir uns auf den Weg gemacht haben.
„brot-zeit-für-alle“ am Samstag! Ein Tag mit vielen Familien und Gemeindemitgliedern. Ein Tag voller Leben, Freude, Lachen, Singen, Beten. Das Leben in Fülle genießen, denn: Ich bin, weil wir sind.
Während der Sonntag richtig viel Ruhe und Erholung bot, war es am Montag ein Gespräch mit einer meiner erwachsenen Töchter, was meine Anteilnahme brauchte, mir aber auch das Gefühl gab, wirklich Gesprächspartner sein zu können und dürfen. Danke auch dafür!
So gehe ich durch die Fastenzeit und: mein Tagebuch hilft mir, am Ball zu bleiben.

Carmen Christ