Die drei „K“

Heute war ich bei der Feier der Krankensalbung dabei. Pfarrer Brockmeyer spendete in einem Gottesdienst mit Handauflegung und Salbung mit Chrisamöl kranken und altersgeschwächten Menschen das stärkende Sakrament der Krankensalbung. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindehaus – „übliche Ordnung“.

2/3 meines Praktikums sind um. Und wenn ich eines nach dieser Zeit mit Gewissheit feststellen konnte, dann, dass die drei „K“ – Kirche, Kaffee & Kuchen – ganz eng zusammengehören. Gemeinsame Kaffeerunden mit (oder in Ausnahmefällen auch mal ohne) Kuchen oder Kekse sind fest im Gemeindealltag verwurzelt.
Das ist vermutlich kein Spezifikum von St. Katharina. Ich gehe davon aus, dass es in anderen Pfarreien nicht anders aussieht. Aber es ist mir zuvor noch nie so aufgefallen. Es macht halt einen Unterschied, ob man als Ehrenamtliche nur bei ausgewählten Veranstaltungen dabei ist, oder ob man, wie ich jetzt, das Rundum-Programm mitbekommt.

Heute ist Tag 22 meines Praktikums. Und – ich habe nachgezählt – von diesen 22 Tagen gab es an 11 Tagen Kaffee und/oder Kuchen. (Ich sollte vielleicht schon mal ein paar Angebote von Fitness-Studios einholen, für die Zeit nach dem Praktikum …)

Morgen wird im St. Joseph-Stift das Patronatsfest gefeiert. Das Kuchenbuffet im Anschluss an die Messe soll legendär sein, habe ich gehört.