Freitag nach dem 2. Fastensonntag

Haus

Kinder – wie die Zeit vergeht!

Und schon wieder ist die Woche vergangen; so schnell! Und die Selbstverpflichtung, etwas zu schreiben, muss (!) ja nun ehrlich erfüllt werden. Also: das verlängerte Wochenende war bestimmt durch den Besuch eines Jahresgedächtnisgottesdienstes außerhalb von Bremen. In der Mitte der Woche war eine Augen-Op zu überstehen und ein gut vorzubereitendes Bibelgespräch zu moderieren. Diese Termine wurden wie ein Ablenkungsmoment für die beabsichtigte Gestaltung der Fastentage empfunden. Bei ruhiger Betrachtung musste das sicher nicht so sein. Aber es war so. Wohltuend war die leichte Gartenarbeit bei dem herrlichen Wetter.

blühender SchnellballDie Lesung des kurzen Buchs Rut ist deshalb nicht unterblieben und wurde beendet. Fazit: es kam u.a. die Erinnerung auf an das eigene Erleben des Ährenlesens im Jahr 1945. Das auf dem abgeernteten Feld mühsam und von Hand gesammelte Korn kam dem Haushalt sehr zugute. Wie gehen wir heute mit Lebensmitteln um und wie vielfältig kann man heute aus dem nationalen und internationalen Angebot auswählen! – Beobachtungen in dieser Zeit lassen uns auch wissen, gelobte Treue und Pflichterfüllung, Respekt voreinander, Aufmerksamkeit für die Not anderer sind keine Selbstverständlichkeit mehr.

Wo und wann sind wir Rut oder Boas?