Freitag nach dem 1. Fastensonntag

Haus

Fastenzeit – Fastenvorsatz!

Dies ist ein ganz neuer Versuch in unserer Gemeinde, sich selbst und im Gespräch anderen Menschen ein Bewusstsein für diese besondere Zeit im Kirchenjahr zu bilden. Wir sind gefragt worden und haben Ja gesagt. Wir beiden Rüterings sind seit Gründung von St. Ursula Mitglieder der Gemeinde und haben verschiedenste und vielfältige Aufgaben wahrgenommen.

BuchcoverJa, was man sich denn so vornehmen kann, sich in all den Jahren in dieser sog. Fastenzeit schon vorgenommen hat und sich in diesem Jahr vornimmt. Verzicht auf dieses oder jenes ist (fast) selbstverständlich. – Wir sind zwar nicht mehr im Beruf, aber zu Beginn des Tages fragen wir uns doch : welche Aufgaben haben wir heute vor uns; sind wir voll Tatkraft und Zuversicht, um den gewohnten Alltag oder die freiwilligen Aufgaben zu meistern? Helfen soll uns der Blick in die Bibel, in das Buch Rut. Das wollen wir lesen.

Die Handlung beginnt mit einer Hungersnot. Menschen verlassen Bethlehem und kommen als Wirtschaftsflüchtlinge in ein fremdes Land, nach Moab, wo die Menschen besser leben. Zwei Situationen, die höchst aktuell sind. Wir leiden wie andere keinen Hunger, können uns sogar Verzicht, z. B. an Nahrungsmitteln, auferlegen. Wir haben einen sicheren Ort mit einem Dach über dem Kopf für unser Leben, ohne Gefährdung durch Krieg, Naturkatastrophen oder andere widrige Umstände. Dafür müssen wir sehr dankbar sein!! Auch wenn manche Entscheidung und Handlung in diesem politisch aktuellen Umfeld nicht zu billigen sind . Das Kirchenlied Nr. 424 mit Bedacht gelesen, mag in dieser Zeit Hilfe und Stütze sein:

„Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.“